Verdampfer reinigen – so geht’s richtig

21.09.2020 07:56

Habt ihr manchmal das Gefühl, euer Liquid schmeckt nicht mehr intensiv genug oder es entwickelt sich keine richtige Dampfwolke? Ist eure E-Zigarette neu und trotzdem scheint der Geschmack ungewöhnlich? Möglicherweise müsst ihr vor der ersten Benutzung die Produktionsrückstände vollends beseitigen oder nach einer langen Nutzungsdauer hartnäckige Rückstände entfernen. Wenn ihr jedoch den Verdampfer reinigt, könnt ihr ihn länger nutzen.

Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, den Verdampfer zu reinigen, um wieder gewohnte Dampfqualitäten genießen zu können. 

Darum solltet ihr den Verdampfer regelmäßig reinigen

Verdampfer richtig reinigen

Seid ihr mit der Dampfqualität eurer E-Zigarette zufrieden, reicht es vollkommen aus, den Verdampfer äußerlich zu reinigen. Ein weiches und leicht feuchtes Mikrofasertuch ist ideal, um den Verdampfer abzuwischen und so die Spuren des Tages zu beseitigen. Fingerabdrücke und Staub verschwinden, auch Bakterien und Viren können sich gar nicht erst breit machen. 

Ein wesentlicher Aspekt, warum der Verdampfer in der Leistung nachlässt, ist die Verwendung von Liquids. Restbestände setzen sich fest und verstärken den Verschmutzungsprozess schleichend. Nach einiger Zeit wird der Geschmack schlechter, das Austauschen der Watte oder des Verdampfercoils bringt keine Besserung. Wenn also die tägliche Reinigung und die generelle sorgsame Pflege keine Wirkung mehr erzielen, ist eine gründliche Säuberung unumgänglich

5 Gründe, dass es Zeit wird, den Verdampfer zu reinigen:

  1. Eure Dampfwolke wird schwächer und weniger dicht. 
  2. Das Liquid hat normalerweise einen intensiven Geschmack, von dem ihr aktuell nichts merkt. 
  3. Ihr wollt das Liquid wechseln. 
  4. Der Verdampfer mit der innenliegenden Heizspirale und der Watte erbringt nicht mehr die volle Leistung. 
  5. Ihr raucht viel und stark. 

Nehmt euch ausreichend Zeit, wenn ihr euren Verdampfer wieder auf Vordermann bringen wollt. 

So reinigt ihr den Verdampfer richtig

Der erste Schritt ist bei allen Schönheitskuren der Gleiche: Ihr zerlegt eure E-Zigarette in ihre Einzelteile und widmet euch nun ganz dem Verdampfer. Viele Utensilien, die euch dabei helfen, findet ihr in eurer Küche oder eurem Bad:

  • Küchenrolle: zum Abtrocknen nach der Reinigung
  • Eine ausgediente Zahnbürste: gegen hartnäckige Verunreinigungen
  • Wattestäbchen: zur Reinigung des Liquidtanks
  • Pfeifenreiniger: kommt auch in kleine Ecken und Winkel
  • Alkoholische Reinigungstücher: zum Abwischen aller Verdampferteile
  • Isopropylalkohol: entfernt auch hartnäckige Verunreinigungen
  • Zip-Beutel: um die Einzelteile zu säubern
  • Marmeladenglas: falls ihr den Reinigungsalkohol aufbewahren wollt

Habt ihr alle Utensilien beisammen, könnt ihr beginnen, euren Verdampfer zu reinigen. Dafür stehen euch unterschiedliche Methoden zur Verfügung.

Verdampfer durchpusten

Eine Erste-Hilfe-Maßnahme für besseren Dampf und intensiveren Liquidgeschmack kann das einfache Durchpusten sein. Habt ihr eure E-Zigarette in alle Einzelteilen auseinandergeschraubt, lasst den Verdampfer komplett und pustet mehrmals kräftig durch. Manchmal hilft auch ein Druckluftgerät, um leichte Verschmutzungen zu beseitigen.

Verdampfer mit heißem Wasser reinigen

Der komplette Verdampfer wird für 30 Minuten in kochend heißes Wasser gelegt. Geschirrspülmittel unterstützt dabei den Lösungsprozess. Bei Bedarf könnt ihr nach einiger Zeit noch einmal nachgießen, wenn ihr noch Rückstände entdeckt. Anschließend lasst ihr den Verdampfer für einige Stunden – am besten über Nacht – trocknen und könnt nun wieder wie gewohnt dampfen. Kleine Bürsten helfen zusätzlich, um Verschmutzungen zu lösen. Für Verdampfer aus Kunststoff ist das die ideale Möglichkeit, da sie so Ihre Dichtigkeit nicht verlieren. 

Ultraschallgerät für die Verdampfer-Reinigung

Brillenträger oder Schmuckbesitzer haben meist ein Ultraschallgerät zu Hause. Baut nun den Verdampferkopf aus dem Verdampfer aus, um die Heizspirale nicht zu zerstören, und legt den Verdampfer in das Ultraschallgerät. Dabei sollten Metallteile den Boden nicht berühren, damit sich kein Rost bildet. Durch die intensive und schonende Reinigung erreicht ihr selbst versteckte Ecken und ihr befreit sie von Anhaftungen. Habt ihr einen lackierten Verdampfer, verzichtet auf die Ultraschall-Säuberung, nur pulver-beschichtete Verdampfer sind dafür geeignet.

Verdampfer reinigen mit Isopropylalkohol

Reinigungsalkohol in Flaschen mit einer 99,9 prozentigen Lösung bekommt ihr in der Apotheke. Alternativ reichen auch in Alkohol getränkte Reinigungstücher. Damit müsst ihr den Verdampfer lediglich gründlich äußerlich abwischen. Isopropylalkohol gilt als lebensmittelecht und verfälscht den Geschmack bei der Wiederbenutzung nicht. 

Ihr könnt damit euren kompletten Verdampfer reinigen, aber auch Rückstände von Einzelteilen beseitigen. Edelstahl und andere Metalle lassen sich von Verschmutzungen befreien, ohne dass Anhaftungen zurückbleiben. Bei den Dichtungsringen kommt es tatsächlich auf die Zusammensetzung an, im schlimmsten Fall werden sie spröde und unbrauchbar. Ist euer Verdampfer mit Farbfolien oder Lacken versehen, verzichtet auf die alkoholische Reinigung, die Verzierungen könnten dabei abblättern.

In ein Marmeladenglas füllt ihr die Isopropylalkohol-Lösung. Das muss keine frische Flüssigkeit sein, ihr könnt sie gern von der letzten Reinigung wiederverwenden. Nehmt anschließend euren Verdampfer auseinander, entfernt nicht-metallische Teile und die O-Ringe. Legt die Metallteile in die Lösung und schüttelt so lange, bis sich die Verdampfer-Base vollständig gefüllt hat. Nun lasst ihr das Ganze einige Stunden – bestenfalls über Nacht – ruhen. Schüttelt ihr das Reinigungsbad zwischendurch, dringt der Isopropylalkohol wirklich an alle Stellen des Verdampfers ein. Im letzten Schritt spült ihr die Einzelteile mit Wasser ab und legt sie erneut kurz in demineralisiertes Wasser. Durch die kalkfreie Zusammensetzung bleiben wirklich keine Flecken auf dem Verdampfer. Das Trocknen funktioniert problemlos in der Sonne oder auf der Heizung.

Lassen sich alle Verdampfer reinigen?

Auf diese Art und Weise lassen sich fast alle Verdampfer säubern. Habt ihr allerdings eine E-Zigarette mit Holzbestandteilen, solltet ihr auf die Reinigung mit Alkohol verzichten, sondern ausschließlich zu warmem Wasser greifen. 

In manchen Fällen ist der Verdampfer beschädigt, auch dann solltet ihr ihn lieber ersetzen. Ebenso bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen, die sich selbst nach allen Reinigungsvorgängen nicht ablösen lassen. Kommt euch der Geschmack beim Dampfen noch immer ungewohnt vor, ist es an der Zeit, in unserem Online-Shop nach dem passenden Ersatzteil zu suchen. Der im Verdampfer befindliche Coil sollte alle zwei bis vier Wochen getauscht werden, um die gewohnte Funktionalität zu gewährleisten.

Tipp:

Neben der Reinigung des Verdampfers und dem Austausch des Coils solltet ihr auch euer Mundstück regelmäßig säubern. Heißes Wasser und Spülmittel reichen dabei vollkommen aus. 

Den Verdampfer länger haltbar machen

Eine regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer, aber auch ihr könnt dazu beitragen, dass sich die Nutzungsdauer maximiert:

  • Haltet euch an die vorgegebene Wattzahl und übersteuert die E-Zigarette nicht. 
  • Achtet auf die richtige Befüllung des Tankes. 
  • Nutzt vorwiegend helle Liquids und Liquids ohne Zuckerzusätze. 
  • Entscheidet euch für Liquids mit geringem Glycerinwert.
  • Behandelt neue Verdampfer vor der ersten Benutzung und weicht sie in Liquid ein. 
  • Reinigt eure E-Zigarette regelmäßig. 

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